Das Klimageschehen stellt uns Menschen vor vielen Aufgaben. Dabei geht es jetzt nicht darum zu betonen, was wir falsch gemacht haben, sondern wie wir uns mit den neuen Gegebenheiten zurechtfinden können und wie unser aktueller „Pflichtbeitrag“ zur Umwelt aussehen kann.
Eines der Zukunftsthemaen wird das globale „Nachlernen“ sein, das nicht nur für Schüler gilt, die einer Klasse wiederholen müssen. In Wahrheit gilt für alle und der Nachhilfebedarf nimmt zu. Gibt es Orientierungspunkte für eine gute Erziehung, welche uns Einfühlungsvermögen und Selbstvertrauen garantieren?
Sofern man das Glück hat, eine gute Schule mit ebensolchen Lehrern zu besuchen, wird auch der irreleitende Ehrgeiz, ständig besser und größer sein zu wollen als die anderen, überwunden werden. Gerade in der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, dass man der Jugend ein Betätigungsfeld gibt, in dem sie auch lernt, auf den ANDEREN Rücksicht zu nehmen und vor allem auch , das Gut des anderen und die Natur im Allgemeinen zu achten.
Wenn Naturgärten zu Lehrräumen werden, sollte auch freie spielerische Bewegung möglich werden. Das bewusste Wahrnehmen, z.B. von Geräuschen, kann zu einem intuitiven Wachsen und zu AHA-Erlebnissen führen.
Adolf Jelen ist ein Keutschacher, der die Notwendigkeit des Unterrichtes unter freiem HImmel schon vor langer Zeit erkannt hat. Seine Art, die Natur und die Schönheit der Landschaft zu sehen, hat er der einheimischen Bevölkerung und den Gästen nähergebracht und so für unvergessliche Momente gesort. Das Wanderwegenetz in Raum Keutschach wurde von ihm aufgebaut und von ihm, als Wanderführer der Gemeinde, gepflegt. Immer wieder hat er auch von seiner langjähringen Erfahrung als Volkstanzgruppengründer und -leiter berichtet: „Es benötigt in den meinsten Fällen mehrere Anläufe, damit Menschen etwas aufnehmen können.“
Am 31. Oktober 2009 von Albert
Kategorie: Dorf und Stadt, Forschung - Vielfalt - Biodiversität, Schule
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