Schutz – Erholung – Erziehung

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 52: Erste Naturgartenanlage Kärntens wurde „erstmals“ schubladisiert

Das Erbe der schönen Landschaft verpflichtet zur Verantwortung. Man kann nicht einfach Egozentrisches an einem schönen Ort bauen, der in seiner Schönheit allen gehört. Ein Sakrileg an der Schöpfung wer auch immer sie schöpfte. Eine Dummheit an sich selbst, weil man durch mangelnde Qualität entzaubert, was ausschlachten will. Architekt Roland Winkler, Advantage August 2006

Die Vorstellung „Masterplan Pyramidenkogel“ war für die  Idee Steinwelten eine Niederlage. Auch eine Rückgabe dieser Idee an mich, weil am 10. Feb 2016 Bürgermeister Dovjak zu mir sagte: „Sollten die Steinwelten keine Unterstützung bekommen, sind sie für ihm persönlich gestorben“.

Schade, die Steinwelten wären die erste Naturgartenanlage Kärntens gewesen.  Schade für den Kärntner Gartentourismus, die Steinwelten wären ein großer Schritt gewesen Kärnten auch als „das“ Naturgartenland vorzustellen.

Mag. Klaura Masterplan Pyramidenkogel EröffnungDer Masterplan ist interessant und ich gratuliere zu dieser tollen Vorstellung.

Ein ganz großes Danke an Gemeinderat Clement Leitner (NG&VP) für seine unterstützenden Worte zu den Steinwelten. Architekt Mag. Klaura sagte ein ganz klares Nein zu den Steinwelten am Pyramidenkogel. DI Andreas Winkler stimmte diesem zu .  Mag. Klaura erwähnte jedoch, dass eine Art von Steinwelten in Mittertrixen, Firma Modre, entstehen werden.

Masterplan Pyramidenkogel DI Winkler

 

Die Idee Steinwelten lebt dennoch in diesem Blog… es werden weiterhin Beiträge geschrieben.

Attraktiv  und interessant die Worte von Mag. Klaura: Es wird eine Steinwelt in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen“. Wird  nun endgültig die Aufmerksamkeit für Kärntens Gesteinsvielfalt lebendig. Die Kraft des Steines, die Gesundheit der Mineralien vor allen die Schönheit der Gesteinsvielfalt. Ich freue mich und bin sehr interessiert was in Mittertrixen bei Völkermarkt entstehen wird.

 

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil: 51 Steinweltenrundgang und frohe Ostern 2016

Endlich wieder einmal sonnige Ostern in Kärnten. Ein herrliches Gefühl, die Wärme des Frühlings zu spüren. Auch wenn ab und zu noch ein kräftiger „kalter“ Wind bläst, der Frühling ist da.

Klagenfurt Ostermarkt 2016So machte es auch Spaß den Ostermarkt in Klagenfurt zu besuchen und staunte über die Osterinseln der Klagenfurter Gärtnereien z.B. Firma Mattuschka, Firma Lustig und vor allen sehr schön das große Osterei und die Dekoration der Firma Hübner. Einladend schauen diese „Osterfelder“ aus und so besuchte ich die Osterstände mit ihren vielfältigen Angeboten.

Klagenfurt Ostermarkt 2016 von obenDiese „Osterfelder“ sind ein schönes Beispiel für die Idee Steinwelten Pyramidenkogel wo um dem Turm herum eine Vorstellung von Kärntner Gesteinen möglich wäre. Ja, diese Steinfelder würde wie ein „bunter“ Teppich gestaltet sein. Und wenn man dann ins Land schaut dann würde sich ein Rundgang anbieten:

Beginnen wir im Süden, die Sattnitz mit ihrem Koglomeratgestein. Ein bisschen weiter westlich ein imposanter Kogel, der Kathreinkogel. Westlich dann das Krastal mit dem berühmten Karstaler Marmor. Einen Schritt weiter und nicht sichtbar weil zu weit weg Radenthein mit Granatium. Noch ein bisschen weiter Tauerngranit. Nördlich dann sehr gut sichbar Pörtschach mit einen der schönsten Gesteinen Kärntens den Pörtschacher Marmor. Wiederum nicht sichtbar Althofen mit dem berühmten Zündstein und schließlich im Ostern ´, direkt vor der Nase, die Kärntner Landhauptstadt: Klagenfurt am Wörthersee mit ihre „grünlichen“ Kreuzbergl Gestein.

Dieser Steinrundgang macht Lust diese vorgestellten Orte auch zu besuchen, mehr zu erfahren vom örtlichen Gestein und was alles aus diesen Gesteinen gefertigt wird. Wenn man dann z.B. in Klagenfurt ist und am Neuen Platz den Ostermarkt besucht, macht man zugleich einen Rundgang um das Wahrzeichen von Klagenfurt den Lindwurm.

FROHE OSTERN 2016

Pyramidenkogel, Steinwelten und Naturgarten Teil 50: Die Steinwelten brauchen jede Unterstützung

Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze,
träumt im Tier und erwacht im Menschen.

Rabindranath Tagore

Braucht diese Idee Steinwelten am Pyramidenkogel eine Unterstützung? Ja, die braucht es, weil es viele Missverständnisse gab und weil die Zeit drängt, deshalb zuerst: Was passiert am 30. März.2016 und „Was sind die Steinwelten“, bzw. „Welche Möglichkeiten, welchen Mehrwert“ könnten  Steinwelten am Pyramidenkogel haben?

Keutschach Präsentation Masterplan PyrmidenkogelAm 30. März 2016 ist es soweit. An diesem Abend wird sich entscheiden, ob es eine Positionierung Steinwelt am Pyramidenkogel geben wird oder eben nicht. Spannend… ja, sehr spannend und ich freue mich schon sehr auf diesen Abend.

Mag. Markus Klaura wurde vom Vorstand der Gemeinde Keutschach am See für eine Erarbeitung des Freiraumes, bzw. des Umfelds des Aussichtsturmes am Pyramidenkogel beauftragt. An diesem Abend am Mittwoch dem 30. März, wird Mag. Klaura mit DI. Andreas Winkler einen „Masterplan Pyramidenkogel“ vorstellen.

Aus diesem Grund hatte ich am 10. März mit Bürgermeister Karl Dovjak ein Gespräch, um zu erfahren, ob nun die Idee Steinwelten am Pyramidenkogel positioniert wird oder nicht. Bürgermeister Dovjak teilte mir mit, er glaube nicht, dass die Steinwelten vorgestellt werden, da diese Idee einfach zu wenig Unterstützung bekam. Dennoch, als erster Gratulant im Jahre 2003, in dem diese Idee geschrieben wurde, wird Bürgermeister Dovjak sich für ein Treffen mit den Planern einsetzen. Sollten sich die Planer für eine Positionierung der Steinwelten entscheiden, würde sich der Bürgermeister von ganzem Herzen freuen.

Ich bedankte mich beim Bürgermeister für diese Chance und ein paar Tage später gab es dann dieses Treffen mit Mag. Klaura und DI. Winkler, zu diesem ich von Herrn Dirk Trauner und meinen Sohn Felix begleitet wurde.

Als Einleitung zum Gespräch erklärte ich meine Intuition zum Projekt Steinwelt in fünf Schritten.

1. Ich erzählte kurz die Geschichte, wie diese Idee entstand und welche Vorteile diese Idee im Jahr 2003 hatte und folgerte, dass heute also im Jahr 2016 ähnliche Bedingungen im Umfeld herrschen. Was mir jedoch damals nicht in diesem Ausmaß bewusst war, dass eine Steinwelt am Pyramidenkogel eine Chance, eine uralte Gartentradition Kärntens wiederzuerkennen: siehe JANA GRÄFIN REVEDIN „Gärten in Kärnten – Historische Gartenbilder“. Die Steinwelten mit einer Vielzahl an Naturgärten bzw. NaturSteingärten würde die Einzigartigkeit des Turmes bestätigen.
2. Ich nicht in der Lage bin, die Idee Steinwelt so vorzustellen wie es der derzeitige Standard verlangt Konzepte zu erstellen. Ebenso bin ich nicht in der Lage, eine Steinwelt am Pyramidenkogel zu verwirklichen, deshalb mein Geschenk an die Gemeinde Keutschach mit der Bitte um Unterstützung NATURGARTEN.
3. Es nicht gut wäre, wenn ich in einem Team des Pyramidenkogel an der Umfeldgestaltung direkt mitwirke, weil ich zu emotional und impulsiv mit dem Thema Steinwelt Pyramidenkogel umgehe und so etwas nicht gut für eine erfolgreiche Planung wäre.
4. Meine raumplanerischen Fachkenntnisse bezüglich einer tatsächlichen Realisierung Steinwelten am Pyramidenkogel ungenügend sind.
5. Sollte jedoch bis zum/am 30. März die Steinwelten nicht positioniert werden, bzw. diese Idee nicht von der Gemeinde Keutschach in Form eines (1) Rübentalers an mich und somit offiziell angenommen werden, betrachtet der Bürgermeister diese Idee als „gestorben“. Besser wäre es natürlich wenn die Gemeinde die Steinwelten annehmen würden und dieses Geschenk als langfristiges, nachhaltiges Umfeldprogramm zur Unterstützung des Turmes positionieren.

Holiber_800x598Es folgte ein einstündiges Gespräch mit den Planern. Ein Austausch, was möglich sein könnte und was nicht.

Mit der Natur:
Wann immer Du die Möglichkeit hast,
setz Dich unter einem Baum,
beobachte die Tiere,
sprich mit den Steinen
und reiche den Menschen Deine Hand.

Aber was sind die Steinwelten? Welche Schwerpunkte und welche Möglichkeiten könnte es geben?

STEINWELTEN
…es ist die Art, wie man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
über ein elementares Thema verbindet. Wie man Perspektiven darstellt, um wie-sagt-man
„rüber zu kommen“ und das mit Steinen.

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