„Wien ist immer eine Reise wert“. Stimmt, dachte ich mir und so nahm ich sehr gerne die Mitfahrgelegenheit, Besuch der Spanischen Hofreitschule, vom Reitverein „Seidlhof“ (Liebenfels) an.
Während den Programmpunkten, gemeinsamen Erkundungsfußmärschen und weil das Parlament nahe der Hofburg ist, wollte auch ich einmal diese demokratischen Stufen hochgehen. Und so sah ich in Stein geschrieben: Artikel EINS der Menschenrechte (siehe Foto), das Fundament der österreichischen Demokratie.
Vom Parlament ging es dann zur Vorführung der „weißen Pferde“ durch den Volksgarten. Volksgarten?
Als ich die Geschichte dieses Gartens las, staunte ich. Der Volksgarten entstand 1819-23 und war Öffentlich zugänglich. Zum Vergleich GARTEN – PARK, der erste öffentliche Park, der Stadtpark, Wiens entstand um 1860.
Man gab dem Volk einen GARTEN zwischen der Hofburg (der alten Macht) und dem Parlament (der neuen Macht) Österreichs.
Hoffnung und große Freude auch für das Thema Naturgarten. 🙂
Posted on November 11th, 2014 von Albert
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Die sogenannte Wildnis (siehe am Ende dieses Beitrags), also Landschaften die von Menschenhand noch nicht reguliert wurden, sind oft Gesprächsstoff für Spekulationen. Spekulationen in denen es nicht um Nachhaltigkeit geht, sondern einzig allein um Gewinn. Ein Landschaftstyp, der solch einer Praxis immer wieder zum Opfer gefallen ist, ist das MOOR.
In Keutschach am See, in diesem vier Seental, das bis nach Schiefling am See reicht gibt es zum Glück noch ein großflächiges Moor. Es bedurfte große Anstrengungen des Naturschutzes und vieler Idealisten dieses Moor im letzten Jahrhundert, den Beginn des Massentourismus zu beschützen. Heute haben wir zum Glück dieses Moor, wenn man bedenkt, dass wo anders durch den Klimawandel sich das Wasser Wege gesucht hat, diese die ursprünglichen Planer von Trockenlegungen riesiger Landflächen sich „so“ sicherlich niemals vorgestellt haben und auch konnten. Der „Zauberlehrling“ grüßt.
Über diese Tatsachen gehört viel mehr gesprochen, vor allem wie und warum die sogenannten „neuen“ Überschwemmungsgebiete tausende von Jahre brauchen um diesen Reiz, diesen Charakter und „Nutzen“ eines funktionierenden Feuchtgebiet erreichen.
Ein NaturMoorGarten wäre ein schöner Platz um sich die Kraft, Schönheit und den Sinn von „Moorflächen“ vorstellen zu können. Mann könnte alle Pflanzen vorstellen,… es könnte ein Klassenzimmer, … ein Seminarraum (sollte so ein Naturgarten in der Nähe des Hafnersees bei der „Sonnen“ – Hotelanlage) entstehen.
Derzeit gibt es in Keutschach am See einen Naturlehrpfad MOOR und in Schiefling am See einen Naturrastplatz. Ein Besuch lohnt sich.
Wildnis – Urlandschaft; Auszug aus dem Buch: Alpengeister Seite 15/16
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Posted on November 3rd, 2014 von Albert
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Ein Naturgarten kann vieles sein, z.B. ein Klassenzimmer, ein Erholungs- oder ein Erlebnisraum, ein Seminarraum oder ein Treffpunkt für Naturfreunde. Ein Naturgarten kann aber auch ein Schutzraum für Naturwesen sein oder „dies“ mit der Zeit werden.
Immer schon wurde von und über Naturwesen erzählt. Heutzutage, wenn man die neuen Literaturwerke beachtet, wird sogar sehr viel über Naturwesen gesprochen.
Ein Werk möchte ich sehr gerne Vorstellen, es ist das Werk eines Symposiums.
Es trägt den Titel „Alpengeister“ und entstand aus Arbeitskreisen. Aus Arbeitskreisen in deren Mittelpunkt die Paracelsus Akademie Villach die Analyse, die Diskussion und das Gespräch stellt.
Wenn man bedenkt, dieses Symposium war 1997, also lange bevor dieser heutige Trend unser „Über- Übernächsten“ den Naturwesen stattfand.
So darf ich sagen, in Villach gelang Pionierarbeit. Auszüge aus dem Buch…
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Posted on November 1st, 2014 von Albert
Filed under: Energethik, Forschung - Vielfalt - Biodiversität, Lebensraum Naturgarten | No Comments »